Dying Light

Das apokalyptische Zombiespektakel Dying Light erhielt nun die ersten Kritiken. Das Spiel ist derzeit auf dem deutschen Markt noch nicht verfügbar. Da es keine USK-Freigabe erhielt, wird es laut Aussagen von Warner Bros. wenn dann nur indiziert in Deutschland erscheinen. Nichtsdestotrotz gibt es hier eine Reviewzusammenfassung, vor allem für Spieler die auf den österreichischen oder europäischen Markt ausweichen wollen.

Die Story von Dying Light findet in der fiktionalen Stadt Haran im mittleren Osten statt. In den dortigen Slums ist eine Seuche ausgebrochen, die die Einwohner in Zombies verwandelt. Der Spieler kontrolliert einen Militärspezialisten namens Kyle Crane, der in den Slums nach einem Agenten sucht. Dieser besitzt kompromittierende Informationen über die Agency, für die unser Protagonist arbeitet. Jedoch wird Crane während seiner Mission mit der Seuche und den Überlebenden von Haran konfrontiert.

Laut dem Reviewer der Seite Softpedia sieht das Spiel wie eine aufpolierte Version von Dead Island aus. Das solide Gameplay ist dabei in eine schöne, offene Welt eingebettet. Allerdings beschäftigten den Kritiker einige technische Probleme, die durch Bugs im Verhalten der Zombies oder durch Schnittprobleme entstehen.

Das Gameplay und die Bewegungsabläufe erinnern den Eurogamer-Reviewer ebenfalls stark an den Vorgänger Dead Island. Allerdings gibt es auch Neuerungen, wie zum Beispiel eine Parkour ähnliche Spring- und Sprintmechank, mit der man sich von Vorsprung zu Vorsprung oder von Dach zu Dach hangeln kann. Außerdem gibt es in Dyling Light einen Rhythmus von Tag und Nacht, der die Überlebenschancen stark beeinflusst. Wenn die Sonne untergegangen ist, verwandeln sich die Mutantenzombies nämlich in tödlichere und größere Feinde.

Auch der Reviewer von Destructoid hatte Gefallen an dem neuen Zombie-Survival. Ihn begeisterte zu Anfang das neue Gameplay, das sich für ihn wesentlich besser als in Dead Island anfühlte. Allerdings wurde das Spiel mit der Zeit für den Kritiker etwas eintönig, was seiner Meinung nach die Wiederspielbarkeit des Titels einschränke. Auch empfand er die Kampagne als zu kurz.

Alle Reviewer empfanden das Leveldesign als gut gelungen, aber ein bisschen abgekupfert von Bethesdas Skyrim-Titel. Dieses System funktioniert allerdings sehr gut, da die Skills gelevelt werden, die der Spieler auch am öftesten gebraucht. Insgesamt gibt es drei Skillbäume: Einen Baum, in dem man Bewegungsabläufe und Behändigkeit levelt, einen Baum der für das Ausbauen der Kampfskills zuständig ist, und einen Baum fürs Craften und für Survival-Fähigkeiten.

Auch der Koop-Multiplayer ist laut den Reviewern gut gelungen und eröffnet nette Möglichkeiten, sich durch Schadensspitzen Bonuspunkte zu holen. Außerdem gibt es durch den von Techland gratis zur Verfügung gestellten DLC The Zombie die Möglichkeit, in Spiele von anderen Zockern als Mutantenzombie einzufallen, was einiges an Spaß liefert.

Dying Light Den Kritikern gefiel Dying Light alles in allem gut bis sehr gut. Laut ihnen spielt es sich besser als Dead Island. Die Neuerungen seien zwar nicht sehr originell, jedoch funktionieren sie sehr gut und fügen sich angenehm in den Rest des Spiels ein. Gut gemachter, jedoch schon oft gesehener Zombie-Survival-Spaß. Release: PC: 27.01.2015, PS 4 und Xbox One: 28.01.2015, Discversion: 27.02.2015, Genre: Zombie-Horror-Survival, Plattformen: PC, Linux, PS 4, Xbox One, Publisher: Warner Bros. Interactive Entertainment, Development: Techland, PEGI: 18 uncut, USK: keine Freigabe erhalten, Indizierung zu erwarten, Singleplayer: ja, Multiplayer: ja (Koop).
Softpedia90
Eurogamer70
PlayStationLifeStyle85
Destructoid70

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