Wandernde Aquarien: Wie Fischliebhaber das zu Hause ihrer Schützlinge mobil machen

Der südafrikanischstämmige Neuseeländer Adam Ben-Dror hat seinem thailändischen Kampffisch ein mobiles zu Hause gebaut. Über eine am Aquarium befestigte Kamera wird der Fisch aus der Vogelperspektive gefilmt, wodurch seine Bewegungen mittels Farberkennung an am Boden des Glasbehälters angebrachte Räder übertragen werden. Dadurch kann der Fisch durch das Schwimmen in eine bestimmte Richtung nun auch sein zu Hause steuern.

Das wirklich bemerkenswerte an dieser Erfindung ist allerdings, dass man erkennen kann, wie der Fisch auf die Umwelt außerhalb seines Aquariums reagiert. Sobald eine Person oder ein anderes Tier in Sichtweite des Wasserbewohners erscheint, bewegt sich dieser auf das in sein Blickfeld geratene Objekt zu (siehe Videos am Ende des Artikels). Außerdem kann beobachtet werden, wie diese Kampffische selbst in Gefangenschaft auf andere Mitglieder ihrer Spezies reagieren.

Da der Erfinder des so genannten Abovemarine laut eigenen Angaben seinem siamesischen Kampffisch das Reagieren auf bestimmte äußere Einflüsse (wie zum Beispiel ein sich bewegender Finger) beigebracht hat, ist nicht ganz klar, ob dieser Mechanismus bei anderen Salz- oder Süßwasserbewohnern auch funktionieren würde. Allerdings ist bekannt, dass einige Fische wirklich außerhalb ihres Aquariums etwas sehen können.

Quelle: http://hackaday.com/2014/09/17/the-abovemarine/


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