Das große Mysterium um Area 51: Wie alles begann

Jeder hat schon einmal von der Area 51 und den UFO- und Verschwörungstheorien, die sich darum ranken, gehört. Eigentlich bezeichnet der Name ein großes, militärisches Sperrgebiet in der Wüste Nevadas. Seit den 90er Jahren des zwanzigsten Jahrhunderts gibt es jedoch viele Menschen, die darin mehr als einen simplen Stützpunkt sehen. Selbst außerhalb der Vereinigten Staaten hat die Area 51 durch ihre Geheimnisse und Mysterien eine Berühmtheit erlangt. Was viele allerdings nicht wissen: Woher kommt die Geheimniskrämerei rund um die Area 51 und wie und wann hat das Mysterium dieses Wüstenflecks begonnen?

Die Antworten auf diese Fragen sind im Frühling des Jahres 1991 zu finden. Damals trat der Physiker Robert Lazar ins Rampenlicht der Öffentlichkeit und berichtete von seinen Erlebnissen, die im Zusammenhang mit einem, seinen Angaben nach extrem geheimen Projekt in der Station S4 südlich der Area 51 stehen. Lazar behauptete, dort an einem Antrieb von außerirdischen Raumschiffen gearbeitet zu haben, und zwar nicht in der Theorie sondern mit Hilfe richtiger, außerirdischer Flugobjekte, von denen laut seinen Aussagen insgesamt neun Stück in der Station vorhanden waren.

Lazar konnte zwar keine Beweise anführen, jedoch verfügte er über Informationen zu Testflügen der Maschinen. Einige seiner Freunde wurden daraufhin von ihm aufgemuntert, mit ihm in die Wüste zu fahren und Zeugen dieser außerirdischen Erfahrung zu werden. Diese Menschen berichteten, dass bei jedem der Ausflüge stets ein leuchtendes Objekt am Nachthimmel zu beobachten war.

Nach den ersten Enthüllungen des Physikers gab es einen großen Pressehype rund um seine Aussagen und seine Person. Als zum Beispiel der Ufoforscher Stanton Friedman versuchte, Lazars Lebenslauf zu überprüfen, traf er jedoch ins Leere. Sowohl das von Lazar als Ausbildungszentrum angegebene California Institute of Technology als auch das MIT behaupteten, niemals etwas von einem Studenten seines Namens gehört zu haben.

Allerdings konnte ein Journalist namens George Knapp zumindest einige seiner Angaben bestätigen, wie zum Beispiel die Aussage, dass Lazar vom Office of Federal Investigations angestellt wurde. Auch erschien der Physiker dem Reporter als sehr versiert im Umgang mit dem Personal und der Einrichtung des National Laboratory in Los Alamos. Der Reporter sagte damals: „Er nahm uns durch das Tor, winkte dem Pförtner zu, sie ließen uns rein und dann betraten wir Los Alamos. Er bewegte sich wie ein Hase in seinem eigenen Bau. Führte uns durch die Gebäude, seltsame Orte, grüßte diesen und jenen, führte uns herum – und alles vor der Kamera.“

Der Journalist war überzeugt von der Richtigkeit der Aussagen Robert Lazars. Diese Einstellung wurde auch durch diverse Einbrüche in das Haus des Physikers sowie durch polizeiliche oder geheimdienstliche Überwachungsaktionen, die sein Fernsehteam betrafen, verstärkt. Die Zeugen, die Knapp sogar aufgespürt hatte, sprangen in der letzten Sekunde ebenfalls ab und gaben keine Interviews. Gerüchten zufolge bekamen sie alle kurz vor dem Interviewtermin Besuche von Regierungsagenten, die ihnen wohl etwas Angst machten.

Robert Lazar ist inzwischen in den Hintergrund getreten. Er zog um und begann ein neues Leben in einer anderen Stadt. Für Interviews oder Presseberichte steht er nicht mehr zur Verfügung, allerdings hat er seine Geschichte nie revidiert.

Quelle: http://www.exopolitik.org/wissen/exopolitik-und-ufos/zeugenaussagen/964-geheimnis-area-51


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