Formicarium: Wie ein Kollektiv funktioniert

Die geplante Strategiesimulation Formicarium, ein Spiel des deutschen Mathematikers und Software Engineers Konrad Feiler und der polnischen Künstlerin Dorota Orlof, würde uns die Kontrolle über eine Ameisenkolonie in die Hände legen. Für das ambitionierte Projekt wurde vor ein paar Tagen eine Kickstarter-Finanzierung in Höhe von 20.000 US Dollar ins Leben gerufen. Es ist geplant, das Spiel für mobile Geräte, PC und Mac zu entwickeln.

Ähnlich wie in der von Maxis Software im Jahr 1991 veröffentlichten Ameisensimulation SimAnt, die auf dem Amiga, DOS, SNES und Mac spielbar war, ist der Spieler dafür verantwortlich, den kleinen Insekten das Überleben in einer sich kontinuierlich weiterentwickelnden Welt zu ermöglichen. Dabei müssen die Ameisen stets ihr Zuhause erweitern und neue Tunnel und Zimmer graben. Außerdem müssen sie genügend Futter herbeikarren und dabei auf ihre natürlichen Feinde, wie zum Beispiel Spinnen, Bienen oder Wespen, achten. Natürlich braucht eine vitale Ameisenkolonie immer wieder Nachwuchs, der gezeugt und versorgt werden muss. Der Spieler wird dabei als kollektives Gehirn und Gedächtnis fungieren und die Geschicke der kleinen Waldpolizei lenken.

Wen das Spiel interessiert, der kann sich über die offizielle Homepage des Spiels, Kickstarter oder Twitter auf dem Laufenden halten. Außerdem kann man hier über eine Steam-Veröffentlichung abstimmen. Wir werden auch versuchen, euch über Neuigkeiten zu diesem spannenden Projekt zu informieren.


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