Eine erste Meinung zu The Witcher 3: Wild Hunt; UPDATE

Gestern veröffentlichte Philip Kollar, Mitarbeiter des Newsportals Polygon, einen Artikel über seine ersten Eindrücke zu The Witcher 3: Wild Hunt, das dem Journalisten von den Entwicklern von CD Projekt RED zum dreistündigen Anspielen zur Verfügung gestellt wurde.

Zu Beginn des Spiels nimmt man an einem Trainingsprogramm für Witcher Teil. Für alle, die die vorigen Teile nicht gespielt haben: Ein Witcher ist ein mächtiger Krieger der auch magische Kräfte nützt. Hierbei spielt man den Protagonisten Geralt, der gemeinsam mit seiner Liebe Yennefer ein idyllisches Leben in den Bergen führt.

Neben dem alltäglichen Leben trainiert er die junge Ciri, in der er eine große Macht vermutet, die eines Tages entweder zum guten oder zum bösen eingesetzt werden kann. Ciri wird zu einem späteren Zeitpunkt ebenfalls ein spielbarer Charakter werden. Das Training von Ciri führt den Spieler in die Spielmechanik von The Witcher 3: Wild Hunt ein.

Dies funktioniert laut dem Journalisten sehr gut. Geralt zeigt der jungen Kämpferin dabei, wie man ein Schwert schwingt, wie man eine Waffe auswählt, wie man blockt und wie die magischen Fähigkeiten mit Hilfe mystischer Zeichen eingesetzt werden. Diese Handhabung geht laut Kollar gut von der Hand und die Einführung sei weitaus besser gelungen als in den Vorgängerteilen.

Während einer Trainingssession werden Geralt und Ciri von einem Schiff, das durch die Luft fliegt, unterbrochen. Die von dem Gefährt strömenden Reiter wollen Ciri entführen und der Kampf beginnt. Nach diesen etwas brutalen Bildern wird der Spieler in das Kernelement von The Witcher 3: Wild Hunt eingeführt, nämlich in die riesige, offene Welt, die es zu erkunden gilt.

Ein Mitarbeiter von CD Projekt RED versäumt dabei nicht, den Journalisten darauf aufmerksam zu machen, dass die Welt des Spiels 35 mal größer als die in The Witcher 2 ist. Die erste Zone, die man nach der Einführung bereist, ist eine sumpfige, hügelige, von Flüssen und kleinen Dörfern durchzogene Landschaft. Und die erste Nebenquest lässt auch nicht lange auf sich warten, als wir auf der Straße einem Zwergenschmied begegnen, der unsere Hilfe benötigt.

Für diese Nebenmission, die die Ermordung eines Brandlegers beinhaltet, setzen wir auch das erste Mal die so genannten Witcher-Fähigkeiten ein. Diese zeigen uns Fußabdrücke, die uns direkt zu dem betrunkenen Übeltäter führen, der uns sein Verbrechen sofort gesteht. Nun steht es Geralt offen, ob er den Mann bekämpft oder ihn mit einem Zauber beruhigt und ihn dazu überredet, mitzukommen.

Es kann zum Schluss sogar entschieden werden, ob man die Entschädigung des Zwergenschmiedes annimmt oder ablehnt. Diese Konzentration auf Hintergrundstorys und die Handlungsfreiheit des Spielers war den Entwicklern von CD Projekt RED sehr wichtig. Auch in anderen Nebenquests findet dieses Prinzip der Spielerkontrolle Anwendung.

Gegen Ende des Previews konzentriert sich Kollar wieder auf die Mainstory. Dabei gefällt dem Previewer, dass die ersten Hauptquests offen legen, wie das Leben eines Witchers so aussieht. Die Missionen selbst sind zwar langsamer aufgebaut als in anderen Rollenspielen, jedoch wird so schnell klar, dass man einige Zeit braucht, um sich auf die schwierigen Kämpfe und Missionsziele vorbereiten zu können.

Auch der Journalist bekommt das zu spüren, denn laut eigener Aussage starb er auch gleich zu Beginn der ersten Hauptmission, in der er gegen einen riesigen Greifen kämpfen musste. Beim zweiten Versuch klappte es (Dauer des Kampfes: 10 Minuten), aber nur, weil der Spieler sich die Angriffsmechanik des Greifen merkte, im richtigen Augenblick auswich, er sich Tränke bereit hielt und auf den richtigen Einsatz der magischen Zauber achtete.

Allerdings muss gesagt werden, dass es auch einen leichten Modus gibt. Dieser soll es Spielern ermöglichen, bei Bedarf die Story ohne große Kampfschwierigkeiten erleben zu können. Laut Kollar ist es den Entwickler gut gelungen, den mittleren Schwierigkeitsgrad angenehm auszubalancieren und den harten Modus sehr anspruchsvoll zu gestalten.

Nach diesen ersten drei Spielstunden ist der Journalist sehr angetan von dem Spiel. Er ist zwar kein Fan der bisherigen Witcher-Reihe, jedoch hat seinen Aussagen zu Folge The Witcher 3: Wild Hunt das Potential, ein sehr gutes Spiel zu werden. Das Action-RPG soll am 19. Mai weltweit für PS 4, Xbox One und PC erscheinen. Hier noch ein etwas älterer Gameplaytrailer, sodass ihr auch einige bewegte Bilder zum eben beschriebenen habt.

UPDATE 1:
Gestern wurde auch ein neuer Gameplay-Trailer von CD Projekt RED zur Verfügung gestellt. das fast 15 Minuten lange Video zeig Kampfszenen, Ausritte, Dialoge, Cutscenes und natürlich auch jede Menge Monster.


Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*