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Schock vor dem Debüt: Veteranen-Studio „That’s No Moon“ entlässt Mitarbeiter
© Smilegate Entertainment | Team K1

Schock vor dem Debüt: Veteranen-Studio „That’s No Moon“ entlässt Mitarbeiter

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Von Redaktion videogames.de   09.08.2026 23:56 Uhr  
ca. 240 Worte   Lesezeit ca. 1 Minute   Auf X teilen

Die anhaltende Entlassungswelle in der Gaming-Branche trifft nun auch eines der vielversprechendsten Newcomer-Studios der letzten Jahre. Wie erst jetzt bekannt wurde, kam es bei dem US-Entwickler That’s No Moon zu plötzlichen Entlassungen. Das Kuriose und Bittere daran: Das Studio hat noch nicht einmal sein allererstes Spiel auf den Markt gebracht.

Mitten im Hype die Reißleine gezogen

Erst vor rund zwei Monaten feierte das Studio beim Summer Game Fest die umjubelte Weltpremiere seines Debüt-Projekts Crossfire. Der cineastische, storygetriebene Science-Fiction-Taktikshooter, der in Kooperation mit Smilegate entsteht, weckte im Juni große Hoffnungen bei Fans von packenden Singleplayer-Erlebnissen. Doch hinter den Kulissen folgte nun der Schock. Berichten zufolge wurden 14 Angestellte entlassen. Betroffen sind vor allem die technische Entwicklung sowie die Abteilung für Umgebungsdesign (Environment Art). Mehrere Betroffene machten die Kürzungen auf Plattformen wie LinkedIn öffentlich, um sich nach neuen Jobs umzusehen.

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Wenn Top-Talente an der Realität scheitern

Gegründet wurde That’s No Moon von absoluten Branchen-Schwergewichten, darunter Kernentwickler der Hit-Schmiede Naughty Dog (The Last of Us, Uncharted) und Infinity Ward (Call of Duty). Trotz einer anfänglichen Anschubfinanzierung von rund 100 Millionen US-Dollar zeigt dieser Fall schmerzhaft, dass selbst namhafte Veteranen-Teams nicht vor der aktuellen Wirtschaftskrise der Spieleindustrie geschützt sind. Explodierende Entwicklungskosten und lange Produktionszyklen ohne Einnahmen zwingen Studios zunehmend zu radikalen Sparmaßnahmen, noch bevor das erste Produkt überhaupt Geld einbringen kann.

Für das Spiel Crossfire gibt es bislang noch keinen konkreten Veröffentlichungstermin. Ob die Entlassungen zu einer internen Verschiebung des Projekts führen, bleibt abzuwarten.