- Showdown in Manhattan: Der Kampf gegen „The Deserter“
- Radikaler Gameplay-Shift: Pure Offensive statt Defensiv-Taktik
- Dylan Fadens Aufstieg zum Helden
Remedy Entertainment hat im Rahmen eines Exklusivberichts des Spielemagazins IGN ein über 11 Minuten langes Gameplay-Video zu Control Resonant veröffentlicht. Der brandneue Einblick in das Action-RPG rückt einen monumentalen Bosskampf in den Fokus und zeigt, wie kompromisslos das Studio das bewährte Kampfsystem des Vorgängers für das Sequel umkrempelt.
Showdown in Manhattan: Der Kampf gegen „The Deserter“
Das von IGN präsentierte Material entführt die Spieler in die zerstörten und übernatürlich verzerrten Straßen von Manhattan – genauer gesagt in die instabilen Zonen, die als „Faults“ bezeichnet werden. Im Zentrum des Videos steht das Duell mit einem der sogenannten „Resonants“: einem gigantischen, Magma spuckenden humanoiden Bossgegner namens „The Deserter“.
Der Kampf veranschaulicht eindrucksvoll die enorme Bedrohung, die von diesen korrumpierten Entitäten ausgeht, welche eine tragende Rolle in der Story des Sequels einnehmen. Besonders motivierend: Das Besiegen dieser Bosse ist kein reiner Story-Fortschritt, sondern belohnt euch direkt im Anschluss mit mächtigen, neuen übernatürlichen Kräften.
Altersfreigabe ab 16 Jahren
Radikaler Gameplay-Shift: Pure Offensive statt Defensiv-Taktik
Abseits der visuellen Wucht offenbart das Gameplay-Video eine tiefgreifende Änderung der Design-Philosophie. Remedy Entertainment bricht mit aktuellen Genre-Trends und verzichtet in Control Resonant bewusst auf eine Parade-Mechanik. Die Entwickler begründen diese Entscheidung im IGN-Interview mit dem Wunsch nach absolutem Momentum und Unmittelbarkeit im Kampf.
- Kein Kontern, nur Action: Anstatt feindliche Angriffe im richtigen Moment abzuwehren, zwingt das Spiel den Spieler in eine aggressive, dauerhaft mobile Vorwärtsbewegung.
- Viszeral und direkt: Die Steuerung wurde auf maximale Reaktionsgeschwindigkeit getrimmt. Jede Aktion von Protagonist Dylan Faden – vom Einsatz seiner transformierenden „Aberrant“-Waffe bis hin zu seinen übernatürlichen Skills – wird ohne komplexe Tastenkombinationen oder störende Modifikator-Menüs ausgelöst.
- Barrikade statt Timing: Einzig eine temporäre Barriere, geformt aus levitierenden Trümmerteilen, bietet Schutz. Diese dient jedoch weniger der passiven Defensive, sondern wird im Video genutzt, um wie eine Abrissbirne in feindliche Gruppen hineinzupreschen und diese zu betäuben.
Dylan Fadens Aufstieg zum Helden
Story-technisch schlägt das Spiel ebenfalls neue Wege ein. Während Dylan Faden im gefeierten Erstling von 2019 noch als tragisches, vom Hiss manipuliertes Opfer agierte, schlüpfen die Spieler nun direkt in seine Rolle. Frisch gereinigt von den parasitären Kräften, aber geplagt von Gedächtnislücken, kämpft er sich durch New York, um das paranatürliche Chaos einzudämmen und seine entfremdete Schwester Jesse zu finden. Die Entwickler betonen, dass sich Dylans Fähigkeiten spürbar ungeschliffener und schwerer zu kontrollieren anfühlen als Jesses elegantes Moveset aus Teil 1 – ein Detail, das sich perfekt in das gezeigte, wuchtige Gameplay einfügt.
Aufgrund dieser düsteren, paranatürlichen Atmosphäre und der intensiven Action-Kämpfe hat Control Resonant in Deutschland von der USK eine offizielle Altersfreigabe ab 16 Jahren erhalten. Damit bleibt der Titel der Linie seines Vorgängers treu.
Release im September 2026
Lange müssen Fans nicht mehr warten: Control Resonant, das in einer strategischen Partnerschaft mit Annapurna Pictures co-finanziert wird, erscheint am 24. September 2026 für PlayStation 5, Xbox Series X|S und PC via Steam und Epic Games Store. Versionen für den Mac folgen im späteren Verlauf des Jahres.
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