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Marktanalyse zeigt massive Teuerung bei DDR5 RAM und NVMe SSDs durch KI Boom
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Marktanalyse zeigt massive Teuerung bei DDR5 RAM und NVMe SSDs durch KI Boom

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Von Redaktion videogames.de   04.08.2026 21:27 Uhr  
ca. 291 Worte   Lesezeit ca. 1 Minute   Auf X teilen

Wer in den kommenden Monaten den eigenen Gaming PC aufrüsten oder einen neuen Rechner zusammenstellen möchte, steht vor einer teuren Hürde. Der Markt für Speicherkomponenten wird von einer extremen Preiswelle überrollt. Aktuelle Berichte der Marktforscher von TrendForce zeigen, dass die Preise für schnellen NAND Flash Speicher, der in modernen NVMe SSDs verbaut ist, im Vergleich zum Vorjahr um durchschnittlich über fünfzehn Prozent gestiegen sind. Beim schnellen DDR5 Arbeitsspeicher sieht die Lage noch angespannter aus. Hier prognostizieren Analysten für das restliche Jahr einen weiteren Preissprung von bis zu vierzig Prozent bei den Endverbraucherpreisen.

Die Ursachen für diese Entwicklung liegen in einer Verschiebung der globalen Produktionskapazitäten. Der anhaltende Boom im Bereich der künstlichen Intelligenz sorgt dafür, dass Tech Riesen wie Microsoft, Google und Meta die Fabriken der großen Chiphersteller blockieren. Die drei dominierenden Produzenten Samsung, SK Hynix und Micron lasten ihre Produktionslinien fast vollständig mit hochpreisigem HBM Speicher für KI Server aus. Für die Produktion von herkömmlichem Arbeitsspeicher und normalen Consumer SSDs bleiben dadurch deutlich weniger Wafer übrig. Zudem haben diese Hersteller ihre Gesamtkapazitäten in den letzten zwei Jahren bewusst gedrosselt, um die Lagerbestände zu verknappen und die Margen zu erhöhen.

Für PC Spieler verändert diese Verknappung die Kalkulation beim Hardwarekauf drastisch. War ein schnelles Speicherkit mit zweiunddreißig Gigabyte DDR5 RAM oder eine zuverlässige Zwei Terabyte NVMe Festplatte vor kurzem noch ein günstiges Standard Upgrade, entwickeln sich diese Komponenten nun zu den größten Preistreibern im gesamten System. Da namhafte Marken wie Corsair, Kingston und Crucial die gestiegenen Einkaufspreise direkt an den Handel weitergeben, raten Hardware Experten aktuell zu einer abwartenden Haltung. Wer nicht zwingend sofort mehr Speicherplatz für anspruchsvolle Spiele benötigt, sollte geplante Käufe ins nächste Jahr verschieben, da sich die Lieferketten erst dann langsam wieder auf den normalen Consumer Markt einstellen werden.