Der japanische Traditions-Publisher SEGA ordnet seine internen Strukturen neu und zieht nach monatelangen Marktanalysen eine drastische Konsequenz. Wie das Unternehmen in seinem aktuellen Geschäftsbericht offiziell bekannt gab, wurde das ambitionierte Megaprojekt, das intern jahrelang unter dem Arbeitstitel „Super Game“ lief, komplett eingestellt.
Fokus auf Qualität: Free-to-Play-Projekt war zu riskant
Das „Super Game“ sollte ursprünglich eine völlig neue, persistente Online-Welt werden, in die SEGA über die Jahre hinweg Hunderte Millionen Dollar investieren wollte. Die Chefetage begründet das plötzliche Aus mit den veränderten und extrem harten Bedingungen auf dem globalen Gaming-Markt. Der Konkurrenzkampf im Bereich der großen Free-to-Play- und Live-Service-Spiele sei mittlerweile so intensiv, dass das finanzielle Risiko für ein komplett neues Franchise schlicht zu hoch geworden ist.
Aufatmen für Fans: Crazy Taxi und Jet Set Radio sind sicher!
Für die Community gibt es inmitten dieser Nachricht jedoch eine große Entlastung: Die im Rahmen der „Power Surge“-Initiative angekündigten Reboots zu den absoluten Kultmarken Crazy Taxi, Jet Set Radio, Streets of Rage, Shinobi und Golden Axe sind von der Streichung nicht betroffen.
SEGA stellte explizit klar, dass diese Projekte unabhängig vom eingestellten „Super Game“ entwickelt werden. Die Arbeiten an den Neuauflagen laufen planmäßig weiter. Es handelt sich hierbei um eigenständige Premium-Titel, mit denen SEGA das klassische Arcade-Feeling der Originale in die moderne Gaming-Ära transportieren möchte.
Offizielle Release-Termine oder konkrete Zeitfenster für Crazy Taxi und Jet Set Radio hat SEGA bislang allerdings noch nicht genannt. Die Studios nehmen sich bewusst die nötige Zeit, um die Erwartungen der Fans zu erfüllen. Wir von videogames.de halten euch über echte Ankündigungen und erste Gameplay-Trailer natürlich auf dem Laufenden!
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