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Microsoft erhöht den Druck bei älteren Betriebssystemen
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Microsoft erhöht den Druck bei älteren Betriebssystemen

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Von Redaktion videogames.de   04.08.2026 21:29 Uhr  
ca. 240 Worte   Lesezeit ca. 1 Minute   Auf X teilen

Das unaufhaltsame Näherrücken des offiziellen Support Endes von Windows 10 sorgt in den Chefetagen bei Microsoft für eine spürbare Nervosität. Um die weltweiten Zahlen für den Umstieg auf das aktuelle Betriebssystem Windows 11 rechtzeitig anzukurbeln, hat der Software Riese die Gangart gegenüber den Kunden drastisch verschärft. Nutzer auf der ganzen Welt berichten vermehrt über bildschirmfüllende Benachrichtigungen, die direkt nach dem Systemstart erscheinen und sich nicht mehr mit einem einfachen Klick dauerhaft für die Zukunft deaktivieren lassen.

Diese sehr aggressiven Hinweise fordern den Anwender vehement und in kurzen Abständen dazu auf, das kostenlose Upgrade auf die neuere Version durchzuführen. Das große Problem an der Sache ist jedoch, dass viele treue Nutzer, darunter verständlicherweise auch zahlreiche Spieler mit älterer Hardware, überhaupt nicht ohne Neuanschaffung wechseln können. Das neuere Betriebssystem setzt nämlich zwingend ganz bestimmte Generationen von Prozessoren und spezielle Sicherheitsmodule auf dem Mainboard voraus. Wer einen Computer besitzt, der zwar jedes aktuelle Spiel absolut flüssig und fehlerfrei darstellt, aber formell zu alt für die Kriterien des Herstellers ist, bleibt ohne Neukauf komplett außen vor.

In der weltweiten Community sorgt dieses harte Vorgehen verständlicherweise für reichlich Unmut und lautstarke Kritik. Viele Anwender empfinden diese bildschirmfüllenden Blockaden als reine Nötigung, die den normalen Fluss beim Arbeiten oder beim Spielen massiv stört. Da Microsoft jedoch ab dem kommenden Jahr Sicherheitsupdates für das alte System nur noch gegen eine hohe jährliche Gebühr anbietet, dürfte der Druck auf Privatanwender in den kommenden Monaten eher noch weiter zunehmen.